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Bundesregierung will Verlängerung der Kontaktbeschränkungen

Die gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie in Deutschland verhängten Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert werden. Darauf haben sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch in Berlin verständigt. Zugleich vereinbarten sie vorsichtige Lockerungen der Einschränkungen des täglichen Lebens. Bund und Länder empfehlen „dringend“ eine Maskennutzung in Öffentlichkeit, sagte Merkel nach den Gesprächen.

Die Ministerpräsidenten und Merkel wollen am 30. April über weitere Lockerungen in der Corona-Krise beraten, erklärte Merkel.

Die Bürger in Deutschland sollen demnach weiter auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten verzichten - sowie auf überregionale tagestouristische Ausflüge.

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern sollen unter Auflagen ab Montag wieder öffnen dürfen. Danach könnten die Länder solche Geschäfte unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen.

Nach Informationen von WELT einigten sich Bund und Länder bereits darauf, Großveranstaltungen bis 31. August 2020 zu verbieten. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

Unabhängig von der Verkaufsfläche sollen laut der Beschlüsse Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen ebenfalls ab Montag wieder öffnen. Unter gleichen Auflagen sollten auch Kultureinrichtungen wie Bibliotheken und Archive sowie zoologische und botanische Gärten wieder öffnen können. Unter jenen Dienstleistungsbetrieben, bei denen körperliche Nähe unabdingbar sei, „sollen sich zunächst Friseurbetriebe darauf vorbereiten“, unter bestimmten Auflagen sowie „unter Nutzung von persönlicher Schutzausrüstung den Betrieb am 4. Mai wieder aufzunehmen“. Das sieht eine Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten hervor, die den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters am Mittwochmittag vorlag. Restaurants, Bars und Kneipen sollen wie bisher grundsätzlich geschlossen bleiben.


Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen sowie religiöse Feierlichkeiten und Veranstaltungen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen nach den Vorstellungen des Bundes untersagt bleiben. Hotels sollten auch weiterhin „nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung“ stehen.

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